Hi! 

Ich fühle mich eigentlich schon immer zu groß/breit und mein Leben besteht aus mal weniger mal mehr motivierten Sportphasen um mich irgendwie fit zu halten. Dazu kommt, dass ich UNFASSBAR gerne koche, esse und vor allem auch dazu einlade. Ich lebe aber auch überwiegend vegan, liebe Gemüse über alles und esse wenn überhaupt nur selbstgekochtes Fastfood. Mein Body-Mass-Index ist im unteren Normalbereich.

Soviel zu der Ausgangslage.

ASOS Model in einem von mir bestellten Bikini

Dieses Jahr begann höchstmotiviert und ich bin morgens um 7 Uhr gerne fröhlich aus dem Bett gesprungen um vor der Arbeit Sport zu machen. So bin ich relativ schnell an mein Ziel gelangt und dachte – jetzt mal ein paar Bikinis bestellen. Eine nächtliche ASOS Aktion hat mich dazu gebracht – Achtung – Bikinis im Wert von 700 Euro zu bestellen! Haha. Der Luxus von ASOS erlaubt es. Da ich eher vorsichtig bin, habe ich alles in zwei Größen bestellt, und IMMER in der größten, verfügbaren. D.h. alles trudelte in mindestens 40, 42 wenn nicht 44 bei mir ein – alle Bikinis von verschiedenen Marken.

Trauriges Ergebnis: der erste Anprobierversuch scheiterte und ich hab die ganze Kiste in die Ecke geschmissen. Ich passte in keins der Teile. Schlechte Laune machte sich breit und ich war unfassbar unzufrieden und ehrlich gesagt – ziemlich unglücklich. Drei Abende später, dann mal ohne vorher Abend gegessen zu haben – ging es in die zweite Runde. Da hatte ich mehr Glück, und habe mich letztendlich doch für zwei schöne Bikinis entscheiden können – die aber auch eher knapp sind und nicht mehr viel Platz lassen ;)

ASOS Curve Bikini – die nächste verfügbare Größe für mich

Dieser Appell wird zwar nie ankommen, aber liebes ASOS: das kann einfach nicht sein.

Ich war kurz davor, mein Erlebnis auf ASOS´ Facebook Seite zu posten, weil ich mich frage, was Frauen, die „noch mehr“ wiegen als ich – das Riesenmonster – machen wenn sie einen Bikini kaufen wollen.

Es ist furchtbar deprimierend keine Sachen zu finden, die mir passen. Dabei habe ich es vergleichsweise noch ganz gut. Das mit den Größen und der Modeindustrie ist ein alter Hut – aber ich habe das Gefühl, dass ich immer weniger „normal“ einkaufen kann und so langsam eher zu den Modellen „big“, „curve“ oder „mom“ greifen muss. Das ist alles halb so schlimm – ABER ICH BIN DER DURCHSCHNITT und ihr vergesst, dass es noch ganz, ganz viele wunderschöne Frauen gibt, die über diesem Durchschnitt liegen und auch gerne schöne Dinge anziehen möchten. Und das gilt nicht nur für ASOS, sondern für so ziemlich jedes gängige Geschäft.

Und warum schreibe ich auf unserem Blog darüber? Weil wir Kuchen verkaufen, Kuchen essen und uns gerne mit Lebensmitteln und Genuß auseinandersetzen. Das soll auch so bleiben und ich verzichte nicht auf alles um in eine 38 zu passen (die ja eigentlich eine 32 ist!). Also muss ich mich einfach mal beschweren, zumal es Sommer ist und ich (als super-selbstbewusste Person) durch solche Erlebnisse noch weniger Lust hab in einem Bikini rumzuspringen.

Eure 38 ist eine 32

Zu allerletzt ein aktuelles Foto von mir, es ist nicht so einfach eins zu finden, auf dem ich von Kopf bis Fuß zu sehen bin. Da warte ich übrigens auf meinen unfassbar fantastischen Tag bei den Tieren in Heidelberg (infos dazu hier!). Das mal zu erleben empfehle ich uneingeschränkt jedem! Und es macht viel glücklicher als Geld für bescheuerte Kleidung auszugeben die man nicht braucht.

So. Fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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