Was fange ich mit dem Weck-Glas an, wenn der Kuchen aufgegessen ist? Eine berechtigte Frage, die wir oft mit: „Nochmal benutzen und etwas einmachen!“ beantworten. Darum posten wir jetzt ab und zu ein paar Einmach-Rezepte. Los geht´s mit selbstgemachter Gemüsebrühe, denn die ist gesünder und leckerer als die Pulvervariante!

Zutaten:

eine Zwiebel, halbiert

Salz, Pfeffer

Wasser

Gemüse nach Wahl – Das können auch Schalen, Reste und alles „was noch im Kühlschrank rumliegt“ sein.  (z.B. Sellerie, Karotten, Pilze, Pastinake, Lauch, Paprika, Zucchini)

Kräuter nach Geschmack (z.B. Lorbeerblatt, Thymian, Rosmarin, Petersilie)

 

So geht´s:

  1. Die Zwiebel auf den Schnittflächen in etwas Öl in einem Suppentopf anbraten. Schale kann an der Zwiebel bleiben und es darf etwas schwarz werden!
  2. Gemüse und Schaden dazugeben und mit Wasser auffüllen sodass alles bedeckt ist.
  3. Salzen, pfeffern und sonstige Gewürze dazugeben
  4. Circa  eine Stunde köcheln lassen (am Besten einen Deckel auf den Topf geben und nicht zu stark kochen lassen)
  5. Brühe durch ein feines Sieb geben damit keine großen Stücke in ihr zurückbleiben.
  6. Brühe heiß (!) in die sauberen Weck-Gläser füllen (muss nicht ganz voll sein). Wichtig, wie immer beim Einmachen: Die Ränder der Gläser müssen ganz sauber bleiben!
  7. Gläser mit Deckeln und Gummiringen verschließen, mithilfe von Weck-Klammern die Deckel fest andrücken. Am Besten legt man sich die Deckel vorher bereit und hat die Gummiringe schon an ihnen positioniert ;-)
  8. Gläser abkühlen lassen – sie vakuumieren von selbst und die Brühe hält sich im Kühlschrank circa 2 Wochen.

Wer es asiatisch mag kann auch anstelle von europäischen Gewürzen mit Ingwer, Lemongras, Chili und Limonenblättern arbeiten. Die Brühe ist dann eine schöne Basis für Nudelsuppen und Co!

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